
Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) wurde 1855 eröffnet und war von Anfang an eine der renommiertesten technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten in Europa. In ihrem Leitbild bekennt sich die ETH Zürich heute zu folgenden Grundsätzen: Förderung und Pflege der Qualität in Lehre und Forschung auf höchstem internationalen Niveau, Förderung des vernetzten und systemorientierten Denkens und Handelns, Erhaltung der fachlichen und kulturellen Vielfalt sowie des akademischen Freiraums in Lehre und Forschung. Die ETH Zürich betreibt Lehre und Forschung auf folgenden Gebieten: Bauwesen und Geomatik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Mathematik, Systemorientierte Naturwissenschaften, Management und Sozialwissenschaften.
Auf der Basis ihrer Erkenntnisse aus der Forschung passt die ETH Zürich ihre Lehrangebote und Qualifikationsprofile stets an den neuesten Stand des Wissens und an die Bedürfnisse von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt an. Die akademische Lehre und das Weiterbildungsangebot sind untrennbar mit der Forschung verknüpft. Dies stellt sicher, dass die Studierenden eine vorzügliche Ausbildung als Spezialisten erhalten und gute Schlüsselkompetenzen entwickeln können.
370 Professuren an 16 Departementen bilden das Rückgrat von Forschung und Lehre an der ETH Zürich. Über 7'000 Mitarbeitende – darunter 30% Frauen – sind in der Forschung, Lehre und Verwaltung tätig. Die ETH Zürich zählt 14'300 Studierende, davon 3700 in Doktorat- und Weiterbildungsmasterprogrammen. Pro Jahr schliessen 1400 Studierende mit einem Masterdiplom und 570 mit einem Doktorat ab. Die internationale Ausrichtung der ETH Zürich spiegelt sich in der internationalen Zusammensetzung der Studierenden und der Professorenschaft wieder. Rund 60% des Lehrkörpers und 43% der Studierenden von der Masterstufe an aufwärts stammen aus dem Ausland.
Die ETH Zürich hält
in internationalen Rankings seit Jahren Spritzenpositionen und belegt in
Kontinentaleuropa den ersten Platz. Einundzwanzig
Nobelpreisträger haben an der ETH Zürich studiert oder gelehrt und geforscht. Die Liste reicht von Wilhelm Konrad Röntgen (Physik
1901) über Albert Einstein (Physik 1920) bis zu Kurt Wüthrich (Chemie 2002).
Die ETH Zürich versteht sich als führender Anbieter für
universitäre Weiterbildung in der Schweiz und ist auch hier höchsten
internationalen Qualitätsmassstäben verpflichtet.
Die ETH Zürich definiert ihre Weiterbildung als Wissens-
und Technologietransfer zwischen Hochschule und Praxis. Ihr breites
Angebot richtet sich an Unternehmen und akademisch gebildete Kader und Fachspezialisten
im Beruf, die sich in ihrem Fachgebiet weiter spezialisieren, ihre
Kenntnisse interdisziplinär erweitern oder sich auf Führungspositionen
vorbereiten wollen.
5000 Personen aus dem In- und Ausland besuchen jährlich unsere 150 Weiterbildungsprogramme. Sie haben die Wahl zwischen rund 15 Weiterbildungsmasterprogrammen (MAS, MBA), 10 Weiterbildungslehrgängen und 130 Fortbildungskursen, die wir allein oder gemeinsam mit anderen Hochschulen und Kooperationspartnern aus der Wirtschaft durchführen.
Die Weiterbildung versteht sich auch als Teil der Alumni-Arbeit und als Fenster zur Welt. Sie stärkt die internationale Präsenz der ETH Zürich, fördert den Goodwill in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und schafft Raum für Kooperationen in den Bereichen Forschung, Lehre und Dienstleistungen.
ETH Zürich: www.ethz.ch
Zentrum für Weiterbildung: www.zfw.ethz.ch