Die zweisprachige Universität Freiburg ist ein einzigartiger Treffpunkt der Kulturen mit einer ganz besonderen menschlichen Atmosphäre. Rund 10’000 Studierende und über 200 Professorinnen und Professoren aus 100 Ländern lernen, lehren und forschen an den fünf Fakultäten. Die Wurzeln der heutigen Universität gehen auf das Jahr 1582 zurück. Die Universität Freiburg entwickelte sich rasch zu einer vollständigen Hochschule, indem nach den ursprünglichen Rechtswissenschaftlichen, theologischen und Philosophischen Fakultäten die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät und später eine selbständige Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät geschaffen wurden. Dank ihrer internationalen Professorenschaft und ihrer Offenheit konnte sich die Universität ein hohes Ansehen als erstklassige Lehr- und Forschungsstätte schaffen. Im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte hat sich die Anzahl der Studierenden mehr als verdoppelt, um schliesslich die heutige Zahl von rund 10’000 zu erreichen, ein eindrücklicher Beleg für die Dynamik der Freiburger Universität. Junge Menschen aus allen Regionen der Schweiz und aus über 100 Ländern gehen in der einzigen zweisprachigen Universität der Schweiz ein und aus: Rund 45% der Studierenden sind deutscher, über 35% französischer und etwa 8% italienischer Muttersprache. Trotz des starken Wachstums hat die Universität Freiburg ihren familiären Charakter und ihre traditionelle Gastfreundschaft beibehalten. Der Stadt Freiburg verleiht sie das unverkennbare Flair einer Universitätsstadt «par excellence». Dieses Umfeld erleichtert Begegnungen und Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden.
Freiburg ist die zweisprachige Universität der Schweiz schlechthin; Zweisprachigkeit ist jedoch nicht Voraussetzung, um an der Universität Freiburg zugelassen zu werden. Sprachliche Kompetenzen lassen sich auch im Verlauf des Studiums erwerben, sei es durch generelle Sprachkurse oder solche, die auf das jeweilige Studienfach zugeschnitten sind. Der Grossteil der Studiengänge wird auf Französisch und auf Deutsch angeboten. Die Studierenden haben somit die Möglichkeit, Vorlesungen und Seminare entweder in nur einer oder in beiden Sprachen zu belegen. Voraussetzung für einen Abschluss mit dem Vermerk «zweisprachig» ist, dass mindestens 40% der Studienleistungen in der Zweitsprache erbracht werden. Je nach Fakultät und Studienfach sind die Möglichkeiten für ein zweisprachiges Studium unterschiedlich. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät beispielsweise bietet für besonders Ambitionierte das Programm «bilingue plus», in welchem die Studierenden parallel zum zweisprachigen Rechtsstudium in kleinen Gruppen einen intensiven Fach-Sprachkurs besuchen. Freiburg ist übrigens schweiz- wie europaweit die einzige vollständig zweisprachige Universität. Eine breite Sprachkompetenz ist deshalb die besondere Stärke vieler Freiburger Absolventinnen und Absolventen.
Freiburg ist eine typische Universitätsstadt, die eine hohe Lebensqualität und optimale Rahmenbedingungen zum Studieren und Forschen bietet. Die im Jahr 1157 von den Zähringern gegründete Stadt an der Saane liegt auf einem steil abfallenden Felsrücken. Die Altstadt mit der gotischen Kathedrale, engen Gässchen, alten Holz- und Steinbrücken, Museen und malerischen Plätzen und Kneipen gehört zu den schönsten mittelalterlichen Ecken Europas. Die grosse Anzahl Studierender im Verhältnis zur Einwohnerzahl prägt das Stadtleben und sorgt für jenes typische Flair einer Universitätsstadt, wie es für die Schweiz wohl einmalig ist.
Lebenslanges Lernen ist umso wichtiger je schneller erworbenes Wissen überholt ist. Wer an universitären Weiterbildungen teilnimmt, frischt sein Wissen und Können auf, eignet sich neue Methoden an und erschliesst sich dadurch unter Umständen andere Berufsfelder oder sogar neue Karrierechancen. Alle Weiterbildungen können berufsbegleitend besucht werden. Es gibt Angebote auf Deutsch wie auf Französisch.
Unsere Weiterbildungen basieren auf den
neuesten Erkenntnissen aus der universitären Lehre und Forschung. Sie fördern
den Austausch von Wissen und Können zwischen Wissenschaft und Berufswelt. In
einem gleichberechtigten Dialog tauschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
Weiterbildung sowie die Dozierenden «gute Praktiken» aus. Weiterbildungen
bieten zudem Gelegenheit, Netzwerke auf- bzw. auszubauen. Dieser Austausch
zwischen Theorie und Praxis vermittelt nicht nur den Teilnehmenden neue
Erkenntnisse, sondern gibt auch der universitären Lehre und Forschung Impulse,
konkrete Fragestellungen aus der Arbeitswelt aufzunehmen.
Universität Freiburg: www.unifr.ch
Weiterbildungsangebot der Universität Freiburg: www.unifr.ch/formcont
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Telefon +41 (0)26 300 73 47
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